GRIECHENLAND 2016

So ein Blog ist ja ziemlich konsequent: Die neuen Artikel sind stets oben. Das ist ziemlich lästig für einen Urlaubsbericht, schließlich will man ja bei der Abfahrt beginnen. Deshalb habe ich hier ein kleines Inhaltsverzeichnis angelegt, wo Ihr Tag für Tag anklicken könnt.

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28. Juli – Es geht los

29. – 30. Juli – Warmfahren mit den Netbikern im Bayrischen Wald

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Kurz nach 6 läuft die Fähre nach einer stürmischen Fahrt in den Hafen von Brindisi ein. Ein schneller Cappucino und ein Croissante, dann geht es auf die Autobahn. Der Gardasee ist das heutige Ziel.

P1030732Kurze Mittagspause im Hinterland von Ancona. Nette Gegend. Heute Erdbebengebiet. Dann geht es weiter.

Als ich den Gardasee erreiche, dämmert es schon. Alle Campingplätze, Pensionen und Hotels sind voll. Was tun? Ich entscheide mich, „noch eben“ ins Allgäu zu meiner Mutter zu fahren. 400 km, was soll’s.

Das „Eben“ zieht sich. Die Temperatur fällt in den Bergen auf 5 Grad. Welch Schock nach den Temperaturen der letzten Wochen. Irgendwann kurz nach Mitternacht und nach mehr als 1.300 Kilometern ist es geschafft. Ich liege wieder im eigenen Bett. Ein toller Urlaub ist zu Ende gegangen.

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Der Urlaub geht zu Ende. Wieder einmal bestimmt das Wetter meine Route. Über Mazedonien und Serbien ist Regen angesagt. Also weiche ich nach Westen aus. Ab über Igoumenitsa nach Italien. Gesagt getan.

Als ich abfahre, ist es stürmisch und die ersten 200 km kann ich die Guzzi kaum auf der Straße halten. Später im Inland wird es ruhig. Ich biege zu den Meteora Klöstern ab, die ich als absolut genial in Erinnerung habe. Das ist immer noch so!

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Durch eine herrliche Berglandschaft geht es zur Fähre. Das Ticket ist schnell gebucht. Ich spaziere am Hafen entlang, esse noch eine Fischplatte und genieße den Retsina. Dann geht es zur Fähre.

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Fahren, fahren, fahren. Heute Abend möchte ich Freunde gut 100 Kilometer östlich von Thessaloniki treffen. Ich sehe viel. Aber Pausen so gut wie keine. Also keine Bilder, kein großer Bericht. Zwei kleine Eindrücke: Fruchtbare Äcker überall und ein Olymp, der vom Inland gesehen nichts spektakuläres hat.

Das schreibe ich auch meiner Frau. Und dann: Innerhalb von Minuten ziehen Wolken auf. Es regnet. Zeus ist sauer und schmeißt Feuerpfeile hinter mir her ….

Leider keine Sage, sondern Realität. Gewitter. Nicht mehr als 30 Minuten nach diesen Photos:

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Als ich am nächsten Morgen aufwache, scheint die Sonne aus einem strahlend blauen Himmel. Ich packe schnell und breche auf. Bevor ich weiterfahre, möchte ich nämlich noch den Canyon erkunden, durch den ich gestern im Dunkeln gekommen bin.

Schon am Ortseingang von Leonidio kann man erahnen, was die Landschaft hier zu bieten hat. Auch der Ort ist nett. Noch gar nicht touristisch.

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Bevor ich in den Canyon fahre, führt rechts eine kleine Serpentinenstrecke den Berg hinauf. Sie sieht so spektakulär aus, dass ich sie zunächst einmal erkunde. Oben hat man einen tollen Blick auf den Ort, das Meer und den Canyon.

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P1030521Ein unendlich langer, interessanter, schöner Tag beginnt mit einem Dorn im Fuß. Nicht schlimm, aber eine Weile dauert es schon, bis ich ihn draußen habe. Ursache waren diese scheußlichen Dornen, die überall um mein Zelt herum liegen.

Endlich Sommer! Es wird schnell heiß. Aber nicht nur körperlich, sondern auch im Geist. Ich habe vergessen zu tanken! Wie lang mag ich noch haben? 10 km, 20 km? Jedenfalls wird es mir mit jedem gefahrenen Kilometer heißer. Als ich endlich eine Tanke erreiche, funktioniert sie nicht. Ich warte geduldig, bis sie wieder repariert ist. Jetzt weiß ich auch, dass die 32 Liter tatsächlich in den Tank passen ;). Und danach: Hinter der nächsten Kurve eine riesige Tankstelle. Nee, nee, nee.

Aber alles nacheinander. Die Straßen werden kleiner. P1030522Sieht aus wie früher. Ich fahre tatsächlich durch bekanntes Gebiet. Nach so vielen Jahren! Es hat sich eine Menge geändert, aber die wesentlichen Merkmale sind gleich geblieben, wie diese kleine Kirche. Wo wir damals an einem einsamen Strand geschlafen haben ist heute ein kleiner Ort. Auch Hotels sind neu entstanden aber sie betten sich in die Landschaft ein, als wären sie immer schon da gewesen.

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Noch ein wenig weiter in die Vergangenheit zurück: 1979 fuhren wir  mit dem Fahrrad einmal um den Peloponnes  herum. Seitdem war ich nicht mehr hier. Und dennoch, die alte Straße aus Patras heraus war sofort wiedererkannt.

Ich fahre ein wenig weiter ins Inland. Keine Schnellstraße, keine LKW’s, keine überfüllten Strände. Welch Unterschied zu gestern. Eine freundliche Gegend mit Olivenbäumen und Weinstöcken  begleitet mich auf dem Weg in die Berge.

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Durch eine einsame Gegend fahre ich nach Olympia. Vor 40 Jahren waren hier viele Häuser von einem Erdbeben zerstört und das Ausgrabungsgelände wirkte total verlassen. Heute ist Olympia ein quirliger Ort mit unendlich vielen Touristen aus aller Welt. Trotzdem gefällt es mir gut und ich mache eine längere Pause in einem schattigen Cafe.

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In der Nacht sind noch weitere Motorradfahrer angekommen. Ein Pärchen aus Molodavien. Wir unterhalten uns ein wenig und ich bin wieder einmal über die Geographie erstaunt. Ich hätte nie gedacht, dass sie, sicherlich mit ein paar Abstechern, mehr als 2.000 Kilometer bis hier nach Igoumenitsa gefahren sind.

Auch nicht, dass ich heute den ganzen Tag fahren würde um erst im Dunklen kurz hinter Patras mein Zelt aufzubauen. Eigentlich bin ich etwas enttäuscht über die Gegend. Das letzte Mal war ich vor 25 Jahren mit Wohnmobil und Fahrrad hier und habe die Gegend ganz anders in Erinnerung. Aber wahrscheinlich lag das am Fahrrad 😉

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Mir wird klar, dass mein Zeitplan einen längeren Aufenthalt in Albanien nicht mehr erlaubt. Immerhin möchte ich noch den Peloponnes umrunden, Freunde bei Thessaloniki treffen und in gut einer Woche wieder in Bonn sein. Also bleibt nur eines: Kilometer fressen.

Im Hinterland Montenegros geht es weiter nach Süden. Hier tauchen nun neben den prachtvollen orthodoxen Kirchen auch die ersten Moscheen auf.

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Es ist noch relativ früh am morgen, aber schon ziemlich heiß. Ich halte im Schatten eines Baumes an um mich umzuziehen. Das Feld nebenan ist voll mit Grabsteinen. Dieses uralte moslemische Gräberfeld zeigt an, dass das Land hier über Jahrhunderte vom türkischen Istanbul aus regiert wurde.

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Auch wenn ich schon mehrfach in Dubrovnik war und die riesigen Kreuzfahrtschiffe bereits den nächsten Touristenschwarm ankündigen, möchte ich die Stadt kurz besuchen und dort frühstücken. Bei aller Hektik strahlen die schlichten Gebäude auch gleichzeitig eine unglaubliche Ruhe aus.

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Dann geht es weiter. Zypressen begleiten die Straße an die montenegrinische Grenze.

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Das habe ich so auch noch nicht erlebt: In der Hochsaison an der Küstenstraße fast ohne Verkehr von Rijeka bis nach Dubrovnik zu fahren! In den letzten Jahren war mir aufgrund der gewaltigen Urlauberströme der Spaß an diesem landschaftlichen Highlight ziemlich vergangen.

Umso schöner diese unerwartete Ruhe. Bei bestem Wetter folgt Kurve auf Kurve und die weiße Karstlandschaft strahlt in der Sonne.

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Aber es ist auch eine Gegend, in der man immer wieder deutlich daran erinnert wird, das hier vor 20 Jahren noch ein gnadenloser Krieg tobte. Ein Krieg, der durchaus heroisiert wird. Ein seltsames Gefühl, dass in der heutigen Zeit noch solche Kriegerdenkmäler geschaffen werden. Und das inmitten dieser herrlichen, mediterranen Urlaubsregion.

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Als ich morgens aufwache, sehe ich die ersten Radler über den Campingplatz in Richtung Berge preschen. Ich kenne den Weg, er führt zu einer wunderbaren Berghütte mit eiskaltem Bier und total netten Wirtsleuten :) Spontan fällt der Entschluss, heute dort hoch zu wandern. Gesagt, getan. Kurze Hose und Turnschuhe ersetzten Lederklamotten und Stiefel. Mein Guzzi Kumpel von gestern Abend lässt sich irgendwie nicht überreden mitzukommen 😉

Also ab auf den Berg. Schnell wird es heiß, ich habe nichts zu trinken dabei und schon bereue ich meinen Entschluss. Aber dann sitze ich da oben, plaudere mit den Wirtsleuten, genieße die Aussicht und das eiskalte Pivo. Ein wunderschönes Plätzchen.  Leider keine Photos gemacht, daher einfach der Verweis auf eine nette Seite, die die Tour beschreibt.


Der Rest des Tages geht genauso ruhig weiter. Durch Osor spazieren, Mali Losinj einen Besuch abstatten. Aber im Hintergrund läuft doch schon die Planung für die weitere Tour. Morgen früh wird es weiter nach Süden gehen

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Das Gewitter letzten der Nacht will sich nicht so richtig verziehen. Zwischen zwei Platzregen nutze ich ich ein paar ruhigere Minuten um mir das Regenzeug anzuziehen und die nassen Campingsachen auf dem Motorrad zu verstauen. Der Blick auf die Wolken entlang der Küstenstraße nach Süden verheißt nichts gutes, aber über dem Meer reißen die Wolken auf. Dort liegen Cres und Losinj. Ich mag die Insel seit langem und so entscheide ich mich, dort erst mal einen Ruhetag einzulegen um alle Sachen wieder trocken zu bekommen. Die lange Autoschlange an der Fähre lässt sich mit dem Motorrad fix passieren und bald schon setze ich über nach Cres. Es ist bewölkt, aber es regnet nicht. Im gleichnamigen Hauptort kommen dann bei 28 Grad richtige Sommergefühle auf. Da es Mittagszeit ist, genieße ich am Hafen eine Portion gegrillter Calamares, bevor ich mich zu meinem Liebligscampingplatz in Osor aufmache.

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Ursprünglich hatte ich geplant, im Inland über Serbien, Montenegro und Albanien in Richtung Thessaloniki zu fahren und Griechenland dann im Uhrzeigersinn zu umrunden. Die aktuellen Wettermeldungen heute früh ließen mich diesen Plan aber spontan ändern. Irgendwie waren für die nächsten Tage überall Gewitter angesagt, lediglich an der Adriaküste schien es mir etwas besser zu sein. Also entschied ich, mal wieder die kroatische Küstenstraße zu nehmen und heute von Michelsneukirchen nach Opatija zu fahren.

 

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Dieser eher regnerische Sommer macht einfach Lust den Süden und die Sonne zu sehen. Auf geht es nach Griechenland.

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Heute erst einmal die Anreise ins Allgäu, dann morgen beruflich nach München und Samstag noch mit Freunden den Bayrischen Wald mit dem Motorrad erkunden. Danach geht es endgültig gen Süden :)

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