19. Juli – Eine gemütliche Fahrt entlang der Nordostküste von Lesbos

Lesbos ist eine wunderschöne Insel und wir haben keinen Zeitdruck. Das Schiff nach Thessaloniki wird erst morgen abend ablegen und so können wir in aller Ruhe die Insel erkunden.

Zunächst einmal machen wir einen Rundgang durch Mytillini. Bemerkenswert die Kirche, die eine der Sehenswürdigkeiten der Insel darstellt.

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Enorm prachtvoll ist das Innere.

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Draußen auf der Straße hat uns dann das richtige Leben wieder ein. Lesbos ist eine Insel der Roller und Motorräder. So viele habe ich selbst in italienischen Städten noch nicht gesehen. Hier eine lange Reihe von Rollern direkt vor der Kirche.

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Teilweise sind es echte „Prachtexemplare“, aber sie laufen!

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Wo wir schon bei der Technik sind, hier gleich noch zwei bemerkenswerte Zeugnisse des Erfindungsreichtums. Ähnliches haben wir auf unserer gesamten Tour gesehen. Da sind zum einen die genialen Verkabelungen, von denen diese Beispiel sicherlich noch eines der harmlosesten ist,

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und dann sind da Erfindungen wie diese Markise aus Regenschirmen. Sieht toll aus, auf den Gedanken muss man aber erst mal kommen.

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Nachdem wir die Tickets für die Überfahrt gekauft haben, geht es los nach Mithymna. Auf den Seitenstreifen gerät man hier besser nicht!

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Zum Teil recht hoch über dem Meer geht es durch eine Landschaft, die immer wieder neue, wunderschöne Ausblicke bereit hält.

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Viele Kilometer ist die Straße gesäumt von Oleanderbüschen, die teilweise schon die Größe von Bäumen haben. Auch sonst finden sich auf Lesbos nach der Kargheit der türkischen Küste angenehm viele bunte Sträucher und Blumen.

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Die Gegend wird bergiger

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Zum Mittagessen machen wir Halt in einer Taverne am Straßenrand. Hier in den Bergen ist es nicht mehr so heiß wie an der Küste und so lassen wir uns die Landesspezialitäten schmecken

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Beim Spaziergang durch den kleinen Ort bei der Taverne fällt uns ein Walnussbaum mit Monsternüssen auf. Sie sind fast so groß wie ein Blatt. Sowas haben wir alle noch nicht gesehen.

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Das alte Dach des zerfallenden Hauses ergibt zusammen mit einem Walnussbaum eine malerische Kulisse

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Das ist doch noch mal ein Schild. Wehender Schal, Nummernschild längs auf dem vorderen Schutzblech. Ein richtiges Oldtimer Bild. Genau so ein Schild habe ich neulich übrigens in Österreich an der Donau gesehen. Ob die hier und dort noch aktuell sind?

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Wir erreichen Mithymna. Eine malerisch am Meer gelegene Taverne hat ein Schild „rooms to let“ draußen stehen. Leider ist schon alles belegt.

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Schön der Materialaufzug der Taverne

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Wir machen uns auf die Suche nach dem angeschlagenen Campingplatz, aber er ist geschlossen. Im Hintergrund ist die eher hügelige Landschaft in eine schroffe, trockenen Bergwelt übergegangen.

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Da wir keinen Campingplatz finden, nehmen wir eine Pension direkt am Meer. Sehr schön gelegen mit Palmen und Oldeandern mitten in der Natur. Der Besitzer ist Motorradfahrer, der seiner KTM offensichtlich auch mal was mehr auf den hiesigen Schotterwegen abverlangt. Jedenfall kommt er driftend an und wendet die Enduro durch einen kräftigen Tritt auf die Hinterbremse um 180 Grad.

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Zum Abendessen geht es in den Ort. Hübsch dort und sehr beschaulich nach dem Trubel in Mytilline. Erstaunlich, wo hier doch viel mehr Touristen sind.

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p.s. Ein Bild möchte ich euch ja doch nicht vorenthalten. Bernhard und ich sind ja nun beides Piraten. Da traf es doch wie die Faust auf´s Auge, dass wir an dieser Kneipe vorüber kamen. Ist es nicht schön?

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