31. Juli Blitz und Donner

Ursprünglich hatte ich geplant, im Inland über Serbien, Montenegro und Albanien in Richtung Thessaloniki zu fahren und Griechenland dann im Uhrzeigersinn zu umrunden. Die aktuellen Wettermeldungen heute früh ließen mich diesen Plan aber spontan ändern. Irgendwie waren für die nächsten Tage überall Gewitter angesagt, lediglich an der Adriaküste schien es mir etwas besser zu sein. Also entschied ich, mal wieder die kroatische Küstenstraße zu nehmen und heute von Michelsneukirchen nach Opatija zu fahren.

 

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Nachdem ich im Trockenen gepackt hatte und losgefahren war, begann es nach 5 Kilometern zu regnen. Mal mehr, mal weniger. Hinter Salzburg dann das erste Gewitter. Da gerade Mittagszeit war, kam mir ein nettes Gasthaus gerade recht. Weiter ging es durch die Tauern. Ganz oben wieder Blitz und Donner. In den Bergen immer ein bedrohlich wirkendes Szenario. Nach ein paar trockenen Kilometern zum Wörthersee ging es auf dem Weg zum Loiblpass wieder los. Jetzt aber richtig! In einer Bushaltestelle kam es zu einem kleinen Motorradtreffen. Und selbst Autos hielten bei diesem Platzregen an. Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es weiter durch Wolken und Nebel den Pass hinauf.

Wie so oft war dort oben die Wetterscheide. Mit jedem Kilometer Richtung Ljubiljana wurde es wärmer und die Sonne schien.  Nach einem kurzen Stück über die Autobahn ging es über wunderbar kleine, kurvige Strecken nach Opatija, wo mich das milde Mittelmeerklima noch lange den Abend genießen ließ.

Mitten in der Nacht dann Wind, dann Regen, dann Blitz und Donner. Wie hier im Süden üblich, mit sintflutartigen Wassermassen. Ein kleiner Bach floß um mein Zelt herum. So wirklich trocken war danach nichts mehr!

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