4. April – Im Frühjahr angekommen

Die Überfahrt war regnerisch. Im Morgengrauen hört der Regen auf und in der Ferne kann man die Insel bereits erahnen. Nur wenige Minuten nach dem Verlassen der Fähre zeigt sich dann die Sonne. Auf geht’s über die SS 125 nach Norden und nach 10 Minuten lädt dann die erste offene Bar zu Cappucino und Brioche ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter geht es über die SP 73 nach Santa Pantaleo. Kurz vor dem Örtchen und nur wenige Kilometer von der Costa Smeralda entfernt dann die ersten Berge und eine wunderschön in den Fels integrierte Kapelle.

 

 

Hinter San Pantaleo geht es über Arzachena und Sant‘ Antonio di Gallura nach Tempio Pausania. Der Ort ist nicht besonders reizvoll und so geht es durch das Valle di Luna weiter nach Westen. Im Valle die Luna lohnt sich ein kleiner Abstecher . Besonders hinter Arzachena und im Valle die Luna ist die Strecke sehr reizvoll. Danach geht es weiter Richtung CastelSardo. Kurz hinter Valle Doria dann eine kurze Pause in einer Bar am Meer. Hier ein paar Impressionen von dieser Etappe

 

 

 

 

 

In dieser Jahreszeit ist Sardinien in den Badeorten fast wie ausgestorben. Jeder freut sich, wenn mal Besuch vorbei kommt und entsprechend schnell kommt man ins Gespräch. Wie man an den grauen Wolken bereits erkennen kann, schlägt das Wetter wieder um. Ein Rat der Einheimischen: „Zieh dir dichte Sachen an. Wir haben monatelang keinen starken Regen gehabt, jetzt muss er einfach kommen“. Eigentlich wollte ich es nicht wirklich glauben, ein Blick auf wetteronline.de macht diese Aussage aber glaubwürdig. Also vor der Abfahrt schnell das Regenzeug angezogen, und das war auch gut so. Keine 10 Minuten später regnet es wie aus Kübeln und bis Porto Torres hört der Regen nicht mehr auf. An der eigentlich schönen Stadt Castelsardo fahre ich deshalb vorbei und nehme mir vor, sie in den nächsten Tagen nochmal zu besuchen.

Außerdem muss ich mich etwas beeilen. In zwei Stunden kommt meine Frau mit dem Flugzeug in Alghero an. Dennoch möchte ich vorher noch die Argentiera, ein ehemaliges Bergwerk besuchen. Das wird für den Rest des Urlaubs eine Art Besessenheit. Überall in Sardinien gibt es Bergwerke, meist in landschaftlich reizvollen Gegenden. Gerade der Kontrast von Industrie zu Natur macht diese aufgegebenen Bergwerke so interessant.

 

Your email address will not be published.