3. April – Auf zur Fähre

Morgens um 8:00 geht es weiter. Über den Fernpass und Innsbruck über Landstraße auf den Brenner. Das Wetter ist ganz in Ordnung, aber wenn man schon früh morgens drei Geschwindigkeitskontrollen am Straßenrand gesehen hat, ist die Stimmung etwas getrübt. Tempo 70 in Gefahrenbereichen ist vernünftig, aber auf dem freien Land kommen schon Zweifel nach dem Sinn auf. Zumal die Einschiffung in Livorno um 19:30 beginnt. In Italien wird das bestimmt nicht viel anders sein. Daher dann auch auf dem Brenner die Entscheidung, die Autobahn zu nehmen. Zumindest bis Modena. Ab da bietet sich dann ja der Abetone Pass an.

Ab Brixen kommen richtige Frühlingsgefühle auf.  Die Temperaturen sind angenehm, Südtirol, Trentin und Po-Ebene präsentieren sich von ihrer besten Seite. Aber schon von der Ferne kann man sehen, dass der Apennin in Wolken gehüllt ist. Ab Sassuolo heißt es Regenzeug anziehen und bei strömendem Regen und Nebel hinter LKW’s den Weg über den Abetone zu finden. Sichtweite oft unter 20 Metern. Alles mit offenem Visier. Eine Pause auf der Passhöhe ist da gerade richtig, zumal es nicht mehr weit bis Livorno ist und die Zeit kein Problem zu sein scheint.

Aber es regnet weiter in Strömen und damit bleibt es bei Tempo 30. Als ich in Livorno am Hafen ankomme, hat die Einschiffung schon begonnen. Vorher aber noch die beeindruckende, Jahrhunderte alte Brücke in Bagni-di-Lucca, wie sollte es anders sein, im Regen.

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