22. Juli – Der Sommer legt eine Pause ein

Die gestrige Abkühlung und das gekräuselte Meer waren Vorboten eines extremen Wetterwechsels. Über Nacht kam Sturm auf. Der kalte Fallwind, die Bora. Das Zelt von Leonie und Helen war kaum noch als solches zu erkennen. Eigentlich sah es aus wie einflach am Boden liegender Sack in dem sich zwei Gestalten bewegten. Unser Zelt war zwischen Bäumen abgespannt und hielt den Wind dadurch besser aus. An Motorradfahren war heute nicht zu denken, also beschlossen wir uns mit ins Auto zu setzen und Zadar einen Besuch abzustatten.

Die Stadt hat einen hübschen Altstadtbereich und einen weniger einladenden Bereich dem man die Bausünden der kommunistischen Ära ansieht.

 

 

Anfangs waren noch alle Straßencafes gut besucht, aber gegen Mittag wurde der Wind immer stärker und die Temperaturen sanken. Plötzlich waren wir fast die einzigen Gäste die sich noch draußen aufhielten. Der Wetterbericht sagte nichts gutes für die Region um Zadar voraus und so fingen wir an unsere sofortige Abfahrt nach Süden zu planen. Aber nach etwas Internetrecherche wurde uns klar, dass es dort nicht nur stürmt sondern auch noch regnet. Und das wohl für die ganze nächste Woche. Erstaunlicherweise sollte es weiter im Norden, also in Norditalien besser sein. Also ging es erstmal zurück zum Campingplatz um zu warten wie sich das Wetter entwickelt.

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