Am Samstag geht es los

So, die Planung steht. Die nächsten drei Wochen heißt es Motorrad fahren, Länder und Leute schauen und wohl ganz, ganz viel erleben. Begleiten wird mich mein Sohn Jan und ein Freund. In Istanbul stößt dann auch noch meine Frau mit dem Flugzeug dazu.

Die Motorräder sind bereit. Ich werde mit der Enduro (BMW G650 Sertao) fahren, mein Sohn mit seiner 36 Jahre alten BMW R80/7. Die hat jetzt fast 500.000 Kilometer runter, hat mit mir halb Europa gesehen und läuft noch wie am ersten Tag. Das dritte Motorrad ist eine BMW F650 (Einzylinder).

Zumindest auf einigen Teilstrecken der geplanten Route werden wir nur mäßig gute Straßenverhältnisse haben. Das betrifft vor allem die Nebenstrecken in Rumänien und dann auf der Rückfahrt die Straßen in Albanien. Daher haben wir auch an der alten Gummikuh die Straßenreifen gegen die K67 von Heidenau ausgetauscht. Die sind trotz ihrer Stollen schön schmal und passen gut in die durch den Kardan eher enge Schwinge. Mal sehen, wie sie sich bewähren. Auf jeden Fall sieht es scharf aus (Bilder weiter unten).

Die ursprüngliche Planung haben wir ein wenig geändert. Tschechien lassen wir jetzt außen vor und fahren bis Wien überwiegend über die Autobahn um erst einmal Strecke zu machen. Dann geht es über Budapest nach Oradea in Rumänien. Dort stehen die Karpaten mit ihren Passstrecken, u.a. der Transalpina und der Transfagarasan auf dem Programm. Danach geht es weiter ans Donaudelta. Bis Istanbul folgen wir dann der Schwarzmeerküste und ab dort dem Marmara Meer bis Canakkale. Danach geht es noch ein Stückchen weiter nach Süden, bis wir bei Ayvalik die Türkei wieder verlassen und nach Lesbos übersetzen.

In Lesbos sind ein paar ruhigere Tage geplant bis es mit der Fähre nach Thessaloniki geht. Der Rückweg hält dann mit Albanien noch ein besonderes Schmankerl bereit und auch die Küstenstraße in Kroatien ist immer wieder ein Highlight.

Auf den ersten Blick scheint das etwas viel für 3 Wochen zu sein. Schaut man jedoch die Planung genauer an, sind die Tagesetappen, abgesehen von der Anfahrt nach Wien und der Rückfahrt von Rijeka, gar nicht so wild. Meist zwischen 200 und 300 Kilometer und dabei gibt es noch einige Ruhetage.

So, genug der Worte. Jetzt noch am Freitag Abend das WM Viertelfinale schauen und dann wird Samstag Morgen zur Tat geschritten.

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