5. Juli – Von Bonn nach Linz

Eigentlich ging es gestern nicht ganz bis Linz, sondern nur bis Kasten, kurz hinter der österreichichen Grenze. Eine recht weite Tour, vor allem weil wir zuerst den Rhein entlang, zwar gemütlich, aber ohne Pausen auf der B42 bis Rüdesheim gefahren sind und dann erst die Autobahn genommen haben. Entsprechend ging es gestern Abend ohne einen Blogeintrag ziemlich früh ins Bett.

Die Pension liegt direkt an der Donau. Hier sitze ich jetzt heute morgen, schaue die Landschaft an, genieße die Ruhe und schreibe den Bericht.

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Ganz anders als der gestrige Tag. 750 km, davon 550 auf der Autobahn sind auf einer Einzylinder Enduro doch ein ziemlicher Schlauch. Wir müssen auch relativ langsam fahren, da Jan´s alte 80/7 mit den Stollenprofil bei mehr als 120 km/h schnell ins Pendeln kommt.

Viel gibt es vom Anfahrtstag nicht zu berichten. Die Fahrt am Rhein entlang ist ja immer wieder herrlich. Eigentlich viel zu schade um nicht eine Pause zu machen und den Schiffen und der Landschaft zuzuschauen.

Kurz vor Nürnberg ziehen schwarze Wolken auf. Jan und Bernhard beschließen Regensachen anzuziehen. Auf dem Parkplatz treffen wir einen anderen Motorradfahrer, der mit seiner Enduro auf dem Weg nach Albanien ist . Er hat vor zwei Jahre genau die gleiche Tour gemacht, die wir vorhaben.

Letztendlich haben wir Glück. Bis auf ein paar Tropfen bleibt der Regen aus. In Regensburg dann eine längere Pause mit einem leckeren Essen. Nach einer weiteren Pause in Passau ist es dann aber so spät, dass wir unser eigentliches Tagesziel, die Stadt Melk mit ihrem riesigen Kloster nicht mehr erreichen werden. So bleiben wir hier in Kasten und werden gleich gemütlich entlang der Donau weiter fahren.

Hier ein paar Bilder aus Passau. Eine interessante Stadt am Zusammenfluss von Donau und Inn. Entsprechend hat sie oft und vor allem oft ziemlich stark unter Hochwasser zu leiden.

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