6. Juli. Wir sitzen vor Wien fest

Heute Morgen, kurz nach der Abfahrt: Gerade eine schöne Kurvenkombination, als ich Jan nicht mehr im Rückspiegel sehe. Als er partout nicht nachkommt, fahre ich zurück. Er steht am Straßenrand, kein Gang geht mehr. Oder besser, es wird keine Kraft mehr auf das Getriebe übertragen. Kann eigentlich nur die Verzahnung auf der Getriebeeingangswelle oder auf der Kupplungsscheibe sein.

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Was tun? Erstmal schleppen wir das Motorrad in den nächsten Ort. In Grein an der Donau finden wir auch sofort einen Campingplatz. Mit dem Bordwerkzeug gelingt es mehr schlecht als recht das Getriebe auszubauen.

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Ziemlich nackt sieht die alte Gummikuh aus. Aber letztlich ist es immer wieder toll, das man an so einer alten Maschine noch alles selbst machen kann. Auch mit Bordwerkzeug auf dem Campingplatz bei 30 Grad im Schatten.

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Glück gehabt, die Eingangswelle ist unbeschadet. Aber an der Kupplungsscheibe ist die Verzahnung weg. Wir werden wohl bis morgen warten müssen um irgendwo eine neue zu beschaffen. Grrrrrr….

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Immerhin sind wir in einem ganz netten Ort gestrandet. der Campingplatz liegt direkt an der Donau und wenn wir nicht noch einige tausend Kilometer vor uns hätten, könnte man hier durchaus Urlaub machen.

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Aber auch in der weiteren Umgebung gibt es viel zu sehen. Den Rest des Tages nutzen wir um Melk mit seinem berühmten Benediktinerkloster zu besuchen. Die Fahrt dorthin, an der Donau entlang, ist wunderschön und das Kloster wirklich sehenswert.

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Das ganze wirkt eher wie ein Schloß als wie ein Kloster.

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