1. August Zum Trocknen nach Cres

Das Gewitter letzten der Nacht will sich nicht so richtig verziehen. Zwischen zwei Platzregen nutze ich ich ein paar ruhigere Minuten um mir das Regenzeug anzuziehen und die nassen Campingsachen auf dem Motorrad zu verstauen. Der Blick auf die Wolken entlang der Küstenstraße nach Süden verheißt nichts gutes, aber über dem Meer reißen die Wolken auf. Dort liegen Cres und Losinj. Ich mag die Insel seit langem und so entscheide ich mich, dort erst mal einen Ruhetag einzulegen um alle Sachen wieder trocken zu bekommen. Die lange Autoschlange an der Fähre lässt sich mit dem Motorrad fix passieren und bald schon setze ich über nach Cres. Es ist bewölkt, aber es regnet nicht. Im gleichnamigen Hauptort kommen dann bei 28 Grad richtige Sommergefühle auf. Da es Mittagszeit ist, genieße ich am Hafen eine Portion gegrillter Calamares, bevor ich mich zu meinem Liebligscampingplatz in Osor aufmache.

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Auch wenn die Sonne nicht scheint, trocknet der kräftige Wind alles in kürzester Zeit. Derweil habe ich meinen Arbeitsplatz aufgebaut und beantworte meine Mails.

Osor ist einfach schön. Der alte, schon von den Römern gebaute Kanal der Cres und Losinj trennt, die Drehbrücke, dies sich morgens und abends für die Boote öffnet, damit diese vom Meer in die ruhige Bucht gelangen, die interessanten Skulpturen im Städtchen, die kleinen Restaurants, …… Mir gefällt es hier gut wie immer.

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Auf dem Campingplatz lerne ich einen anderen Guzzi-Fahrer kennen. Er ist auf einer alten California mit Beiwagen unterwegs. Am Abend gehen wir gemeinsam essen. Als Deutscher mit serbo-kroatischen Wurzeln kann er sich fließen mit den Einheimischen unterhalten und es ist schon toll, wie man auf diese Weise plötzlich mitten zwischen den Leuten ist.

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