8. August – Auf alten Spuren

Noch ein wenig weiter in die Vergangenheit zurück: 1979 fuhren wir  mit dem Fahrrad einmal um den Peloponnes  herum. Seitdem war ich nicht mehr hier. Und dennoch, die alte Straße aus Patras heraus war sofort wiedererkannt.

Ich fahre ein wenig weiter ins Inland. Keine Schnellstraße, keine LKW’s, keine überfüllten Strände. Welch Unterschied zu gestern. Eine freundliche Gegend mit Olivenbäumen und Weinstöcken  begleitet mich auf dem Weg in die Berge.

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Durch eine einsame Gegend fahre ich nach Olympia. Vor 40 Jahren waren hier viele Häuser von einem Erdbeben zerstört und das Ausgrabungsgelände wirkte total verlassen. Heute ist Olympia ein quirliger Ort mit unendlich vielen Touristen aus aller Welt. Trotzdem gefällt es mir gut und ich mache eine längere Pause in einem schattigen Cafe.

Danach geht es weiter nach Kalamata. Unterwegs, eine kleine Kaffeepause in einem Bergdorf. Durchaus stark touristisch. Aber das Cafe und das Dorf strahlen eine unglaubliche Ruhe aus

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Es geht höher und höher. Anfangs eine Gegend, die man so auch im Allgäu findet. p1030500

Nach und nach wird es karger,  Es nieselt und die Temperaturen sinken. Ich mache die Heizgriffe an. Das kann doch nicht der Peloponnes im Sommer sein???? Ist es aber und das Wetter ist nur ein Vorbote für die nächsten Tage.

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Wie nicht anders zu erwarten, ist es am Meer in Kalamata wieder wärmer. Heiß sogar. Ich mache als fast einziger Gast eine längere Pause an der Promenade. Und während ich da so sitze, kommen Wolken auf. Sehen ziemlich bedrohlich aus. Doch wohl nicht schon wieder Gewitter! Ich komme trocken weiter nach Süden. Aber dort erzählt man mir am nächsten Tag, dass in der letzten Nacht in Kalamata furchtbare Unwetter getobt haben. So schlimm, dass Straßen und Keller überflutet wurden.

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Ab hier stoße ich wieder auf die Route, die ich damals mit dem Fahrrad gefahren bin. Eine Stelle, an der ich damals ein Photo gemacht habe, erkenne ich wieder und halte an um den heutigen Zustand festzuhalten. Die alte Straße ist noch gut zu erkennen. Mit dem Motorrad merkt man die Steigungen hier nicht. Damals mit dem Fahrrad bei 40 Grad war das anders

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Heute  mache ich mal recht früh Schluss begebe mich auf den Campingplatz Kalogria. Etwas schwer zu finden, aber richtig nett. Ein bisschen groß vielleicht, aber mehrfach richtig lange und viel mit den Betreibern geplaudert. Mutter, Tochter, Ehemann, …. Toll!

Und es gibt auch alles was man braucht 😉

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One Comment, RSS

  1. Wolfgang 12. Januar 2017 @ 18:13

    Hallo Klaus,

    ich lese gerade mit Interesse deinen Reisebericht zu Griechenland /Peloponnes. Ich war im Übrigen auch auf dem Campingplatz Kalogira :-), hab den Ausblick dort von meiner Hängematte aus auf’s Meer sehr genossen!

    Liebe Grüße und viele schöne Kurven, Wolfgang

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