Luxemburg

Irgendwie waren die letzten Wochen anstrengend. Jede Menge Arbeit, die anstehende Kommunalwahl und vieles mehr. Da muss mal etwas Entspannung her und so habe ich gestern Abend den Entschluss gefasst, einfach ein paar Tage mit dem Motorrad in den Süden zu fahren. Irgendwie finde ich: Tapetenwechsel = Entspannung.
 
Die Route war auch schnell klar. Das Allgäu und die Alpen sind zugeschneit, so dass sich das Rhonetal als Alternative anbietet. Von Bonn also zuerst durch die Eifel und an der Mosel entlang bis nach Metz, danach ein wenig Autobahn bis Lyon. Ab da durch die Provence und weiter an der Cote d’Azur entlang bis CinqueTerre bei La Spezia. Dann zum Gardasee und über Bayern zurück nach Hause. Mal sehen, was mich so alles auf der Tour erwartet. Morgen früh, also am Samstag den 19. April werde ich starten, und am 27. April wieder in Bonn eintreffen.
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Mitten im Wahlkampf habe ich eine Woche
Urlaub gemacht und bin mit dem Motorrad in Frankreich, Spanien und der
Schweiz gewesen. Begleitet wurde ich von meinem 18-jährigem Sohn auf
seinem eigenen Motorrad (früher meiner 35 Jahre alten 80/7 mit 450.000 Km). Die gesamte Tour ging über Landstraßen um Land
und Leuten zu sehen und meinem Sohn auch das Gefühl für die Vielfalt und
doch gleichzeitig Zusammengehörigkeit Europas zu geben. Und jetzt frage
ich mich, ob ich daraus einen politischen oder einen reinen
Motorradbeitrag machen soll. Denn trotz Urlaub und Hobby sieht man im
Wahlkampf vieles mit anderen Augen. Ich will mal versuchen, beides
miteinander zu kombinieren.

Los ging es am Samstag den 3. August
gegen 17:00. Vorher noch auf dem Infostand der Piratenpartei beim Bonner
CSD und bei der Podiumsdiskussion mitgemacht, dann schnell gepackt und
über Prüm und Bitburg bis kurz vor Metz gefahren. Spannend ist immer
wieder das Dreiländereck Deutschland – Luxemburg – Frankreich. Wem ist
schon bewusst, dass hier ein kleines Örtchen mit dem Namen Schengen
liegt, das Europageschichte geschrieben hat. Dank des Schengener Abkommens
können wir uns heute innerhalb Europas frei und ohne Grenzkontrollen
bewegen. Und in Prüm wurde der kaum bekannte, später oft als „Schengen
III“ bezeichnete Prümer Vertrag
unterzeichnet, der die Zusammenarbeit bei Terrorismus bzw. Kriminalität
regelt und hinsichtlich des Datenschutzes durchaus kritisch zu
betrachten ist.

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